Wem gehört die Yacht Samadhi?
Samadhi ist keine gewöhnliche Yacht - sie hat eine von prominenten Milliardären geprägte Geschichte und hat jetzt einen neuen Besitzer, der eng mit der Welt des Yachtbaus verbunden ist.
Eine Yacht mit Vergangenheit
Die 2006 von Feadship gebaute und zunächst auf den Namen April Fool getaufte 50-Meter-Yacht für den Wall-Street-Banker Sandy Weill wurde später verkauft und in Samadhi umbenannt. Der Name, ein Wort aus dem Sanskrit, das oft mit Meditation in Verbindung gebracht wird, verlieh dem Schiff eine heitere Identität - obwohl die Schlagzeilen nicht immer ruhig waren.
Als der amerikanische Hedgefonds-Milliardär Daniel Loeb die Yacht erwarb, rückte Samadhi in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Im Jahr 2020 beschädigte das Schiff einen Teil eines Korallenriffs in Belize in der Nähe des Great Blue Hole, was die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zog und eine offizielle Untersuchung auslöste. Loeb entschuldigte sich öffentlich, aber der Vorfall sorgte dafür, dass der Name der Samadhi in den Nachrichten verbleibt.
Der aktuelle Besitzer
Nach fast einem Jahrzehnt unter der Leitung von Loeb wurde Samadhi 2023 wieder verkauft. Der neue Eigentümer ist Laurens Last, ein niederländischer Milliardär, der auch die Kontrolle über Heesen Yachts, eine der renommiertesten Werften der Niederlande, übernommen hat. Der Kauf von Samadhi unterstreicht sowohl seine persönliche Leidenschaft für den Yachtsport als auch seinen wachsenden Einfluss in der Yachtbranche.
Die 50 Meter lange Samadhi ist ein Paradebeispiel für die Handwerkskunst von Feadship - elegante Linien, geräumige Innenräume und Langstreckentauglichkeit. Auch ohne ihre schlagzeilenträchtigen Eigner würde sie als Klassiker in der Welt der Superyachten hervorstechen.
Die Charterpreise für Samadhi beginnen im Sommer bei 380.000 € pro Woche (ca. 446.000 $), im Winter bei 360.000 $ pro Woche, jeweils zuzüglich Spesen.
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Foto: Arthomobiles.fr





