22.05.2026
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Rund um St Barths: Ile Fourchue und Anse Colombier


Auf dem Weg zwischen St. Martin und Gustavia erwarten dich mit Île Fourchue und Anse Colombier zwei beeindruckende Naturschutzgebiete, die zu den Highlights des Reviers zählen. Beide Spots bieten guten Schutz vor Nordostbedingungen und eignen sich perfekt für Stopps mit Natur, Schnorcheln und Sundowner.


Beide Ziele sind gut vor Wind und Schwell aus Nordost geschützt. Grundsätzlich ist es egal, welches du zuerst anfährst – wichtig ist nur, dass du keines auslässt.

Île Fourchue liegt nordwestlich vorgelagert und bildet eine halbkreisförmige Insel, die sehr guten Schutz gegen Schwell aus Nordost bietet. Beim Navigieren solltest du besonders auf das Riff im Südosten achten, das direkt neben der Einfahrt liegt. Es ist gut zu erkennen, da sich dort die Wellen brechen. In den Karten sind rund um die Insel Tonnen eingezeichnet, die das Naturschutzgebiet markieren sollen – diese waren Stand Frühjahr 2026 jedoch nicht vorhanden.

 

Die Insel ist in Privatbesitz. Vor Jahrzehnten lebten hier Schafe, die es heute nicht mehr gibt, wodurch die Insel in verschiedenen Grün- und Rottönen leuchtet. Es gibt mehrere Gipfel, die sich ideal für einen Sundowner eignen. Der Aufstieg dauert etwa 20 Minuten, allerdings solltest du festes Schuhwerk tragen – es gibt viele Kakteen, und einige Dornen gehen problemlos durch Sneaker-Sohlen. Achte genau darauf, wo du hintrittst.


Ein besonders schöner Spot liegt vom Strand aus in Richtung Osten auf dem nächstgelegenen Gipfel (17°53’49.9”N 62°50’58.4”W).

Gelegentlich (vor allem im Oktober, November und April) kommen Einheimische auf die Insel und schlagen dort ihr Lager auf – mit Zelten, Grill, Musik und kompletter Ausrüstung. Das scheint eine langjährige Tradition zu sein und stört in der Regel niemanden.
Park Ranger sind ebenfalls regelmäßig unterwegs, tolerieren aber meist Boote vor Anker, auch wenn dies nicht überall offiziell erlaubt ist.

 

Anse Colombier ist die erste Bucht auf St. Barths und zugleich eine der schönsten. Es gibt viele gut platzierte Bojen, deutlich mehr als auf Île Fourchue, und eine große Anzahl an Schildkröten in unterschiedlichen Größen. Der Strand im Südosten der Bucht ist besonders schön.

 

Von dort aus kannst du auch zu Fuß auf die Anhöhen steigen, einen hervorragenden Sundowner genießen und triffst mit etwas Glück ebenfalls auf Landschildkröten. Im Wasser befinden sich mehrere Riffe mit viel Unterwasserleben – wir haben dort zahlreiche Fischarten, Rochen und auch Kugelfische gesehen.

Die vordersten Bojen sind teilweise dem Druck der Brandung ausgesetzt, diese solltest du eher meiden. Alternativ ankern einige Boote auch im flacheren Bereich auf Sand.
Anlanden ist nur mit dem Dinghy möglich – achte dabei unbedingt auf die Brandung. Im nördlichen Bereich des Strandes findest du außerdem schöne Felsformationen im Wasser, die sich gut für Fotos eignen.

 

Ich hoffe, das hilft dir bei der Planung und wünsche dir viel Spaß bei diesen beiden Spots.