In diesem Sommer dürfen Yachten mit einer Länge von über 24 Metern nicht an der französischen Riviera und auf Korsika vor Anker gehen.
Frankreich setzt die Ankerregeln für Yachten über 24 Meter an der französischen Riviera und auf Korsika streng durch. Yachten, die in geschützten Seegrasgebieten ankern, müssen nun mit Geldstrafen von bis zu 150.000 Euro rechnen.
Die Vorschriften dienen dem Schutz von Posidonia oceanica, einem langsam wachsenden Seegras, das Meereslebewesen unterstützt, Kohlenstoff absorbiert und Küsten schützt. Schäden, die durch große Yachtanker verursacht werden, können Jahrhunderte brauchen, um sich zu erholen.
Yachten mit einer Länge von mehr als 24 Metern müssen Seegraszonen meiden und zugelassene Anlegebojen oder ausgewiesene Ankerplätze nutzen. Von Kapitänen wird erwartet, dass sie aktuelle Seekarten und Hilfsmittel wie die DONIA-App verwenden. Wiederholte Verstöße können mit hohen Strafen oder Verboten geahndet werden.
Für Chartergäste verändert die eingeschränkte Freiheit beim Ankern ihre Kreuzfahrtpläne. Einige wählen nun alternative Reiseziele mit weniger Einschränkungen, wo das Ankern einfacher und flexibler ist.
Nachhaltigkeit ist heute ein wichtiger Bestandteil des Luxus-Yachting-Erlebnisses in französischen Gewässern.





