Griechenland weitet Verbot von Sonnenliegen aus, da die Zahl der geschützten Strände angesichts des Massentourismus auf 250 steigt
Griechenland hat seine Umweltschutzmaßnahmen ausgeweitet und die Zahl der Strände, an denen Liegestühle, Sonnenschirme und andere kommerzielle Aktivitäten verboten sind, von 238 im Vorjahr und 198 im Jahr 2024 auf 250 erhöht.
Die Maßnahme zielt auf abgelegene und ökologisch sensible Küstenabschnitte ab, darunter Gebiete, die zum Natura-2000-Netzwerk der EU gehören, und soll die biologische Vielfalt schützen sowie Naturlandschaften erhalten. Arten wie Mönchsrobben und Unechte Karettschildkröten gehören zu denjenigen, denen diese Beschränkungen zugutekommen.
Nach Angaben der Behörden ist die Maßnahme Teil umfassenderer Bemühungen zur Bewältigung des Overtourismus, da Griechenland im vergangenen Jahr rund 38 Millionen Besucher verzeichnete. Die Behörden erwägen zudem weitergehende Beschränkungen für die touristische Infrastruktur in überlaufenen Reisezielen.





