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Halit Yukays letzte Worte vor seinem Tod
Halit Yukay, der Gründer von Mazu Yachts, ist vor kurzem bei einem Schiffsunglück tragisch ums Leben gekommen. Seine letzten Worte sprach er am Telefon während seines letzten Gesprächs mit dem türkischen Schauspieler Kıvanç Tatlıtuğ, einem Freund, der sich noch lebhaft an diesen Moment erinnert.
Tatlıtuğ, die letzte Person, die mit Yukay sprach, erinnerte sich: "Nachdem er sagte: ’Alles ist unter Kontrolle, keine Sorge’, hörte ich, wie seine Stimme wie von einem plötzlichen Windstoß weggetragen wurde."
Was geschah
Am 4. August 2025 stach Halit Yukay von Yalova nach Bozcaada in See. Später an diesem Tag brach der Kontakt zu ihm ab, woraufhin die Familie und die Behörden eine sofortige Suchaktion einleiteten.
Am 5. August entdeckte die Küstenwache die Graywolf als Wrack und teilweise unter Wasser vor der Marmara-Insel, wobei die Identität anhand der Seriennummern bestätigt wurde. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen, an denen Hubschrauber, Taucher, Sonargeräte und ferngesteuerte Fahrzeuge beteiligt waren, wurde Yukays Leiche erst am 23. August in einer Tiefe von etwa 68 Metern geborgen. Die Behörden gehen davon aus, dass es sich um seine Leiche handelt, die noch nicht offiziell identifiziert wurde.
Die Ermittler kamen zu dem Schluss, dass die Graywolf mit dem Frachtschiff Arel 7 kollidiert war, was durch Kratzspuren an beiden Schiffen und Sicherheitsaufnahmen aus dem Hafen von Izmit bestätigt wurde. Der Kapitän des Frachtschiffs, C.T., wurde zunächst wegen fahrlässiger Tötung festgenommen.
Der Journalist erreichte die Aussage eines Besatzungsmitglieds, die auf diese Fahrlässigkeit hindeutet.
Aussage der Besatzung M.S
"Nachdem ich die Dardanellenstraße verlassen hatte, übergab ich meine Schicht um 8:00 Uhr morgens. Ich strich das Schiffsdeck bis 16:30 Uhr, und später bereiteten wir das Abendessen vor. Während ich beim Essen half, trug ich rohes Fleisch nach oben und gekochtes Huhn nach unten. Als ich zurückkam, um das Hähnchen zu holen, spürte ich eine Vibration auf dem Schiff. Als ich herauskam, sah ich Teile auf dem Meer treiben - Bootsteile. Ich nahm sie mit meinem Handy auf, während das Schiff um sie herum manövrierte. Der zweite Kapitän war bei mir, als ich filmte. Die versunkenen Bootsteile waren dem Kapitän bekannt, deshalb habe ich es nicht weitergemeldet."
Halit Yukay, der in den USA Industriedesign studierte, setzte seine Leidenschaft für Boote in die Tat um, als er 2011 Mazu Yachts gründete. Er war ein hingebungsvoller Ehemann und ein liebevoller Vater für ein Kind. Sein Verschwinden und sein tragischer Tod haben einen tiefen Eindruck in der türkischen Yachtsportgemeinschaft hinterlassen.
Yukay benannte seine Yachtmarke "Mazu" nach der chinesischen Meeresgöttin Lin Mo, einer tausend Jahre alten Beschützerin der Seeleute, die über Fischer, Seeleute und Händler auf gefährlichen Fahrten wacht.
Tragischerweise konnte selbst Mazu ihn nicht retten.
Siehe auch: Die Leiche von Halit Yukay wurde aus dem Meer geborgen




